Über mich

Ich bin Stella – Germanistin, Deutschtrainerin und promovierte Musikwissenschaftlerin. Mein eigener Weg zur deutschen Sprache war herausfordernd, aber auch bereichernd. 
Heute begleite ich Lernende dabei, ihnen Deutsch mit Leichtigkeit und Freude näherzubringen, sei es für den Alltag, berufliche Zwecke oder tiefere Einblicke in historische Texte.

Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.
Ludwig Wittgenstein

Mein Weg zur Deutschtrainerin: Vom Lernen zum Lehren

Deutsch begleitet mich seit meiner Kindheit. Bereits im Kindergarten kam ich mit der Sprache in Kontakt, in der Volksschule wurde Deutsch zu meiner ersten Fremdsprache. Es war fast vorhersehbar, dass es auch mein Maturafach wird.

Als das Schuldeutsch nicht mehr reichte 

Doch an der Universität stellte ich schnell fest, dass das Deutsch aus meinen Schulbüchern wenig mit der gelebten Sprache zu tun hatte und ich von  echter Sprachbeherrschung weit entfernt war.

So musste ich Deutsch neu lernen – diesmal anders. An der Germanistik lernte ich die gesamte Theorie, wie die Sprache funktioniert. In den Semesterferien fuhr ich dann regelmäßig nach Deutschland, arbeitete als Au-Pair-Mädchen, besuchte Intensivkurse, verbrachte Zeit an hiesigen Universitäten. Es war ein langer Prozess – Schritt für Schritt, mit Rückschlägen und Momenten, in denen ich verzweifelt war und dachte, ich komme nie an mein Ziel. Doch irgendwann merkte ich: Ich kann mich ausdrücken, verstehen und sogar sprechen – ohne Angst. Letztendlich absolvierte ich mein fünfjähriges Studium an der Universität auf Deutsch und habe in Master gleich zwei Studienfächer Deutsch als Fremdsprache (DaF) und Translatologie abgeschlossen. Ein paar Jahre danach verfasste ich auch meine Doktorarbeit in der Musikwissenschaft auf Deutsch.

Die Angst überwinden, Fehler zu machen

Doch mein größtes Hindernis war nicht nur die Sprache selbst – sondern meine eigene Zurückhaltung. Ich hatte große Angst, vor anderen Menschen zu sprechen. Die Vorstellung, Fehler zu machen oder nicht verstanden zu werden, lähmte mich. Doch ich wusste, dass ich die Sprache nicht nur verstehen, sondern auch aktiv nutzen muss. Mit viel Geduld und der richtigen Lernstrategie gelang es mir schließlich, meine Ängste zu überwinden. Überdies habe ich dabei gelernt, dass es Wege gibt, diese und ähnliche Blockaden zu lösen. 

Warum ich heute unterrichte

Heute bin ich Deutschtrainerin. Denn ich weiß, wie es ist, sich mit einer Sprache zu quälen und trotzdem nicht aufzugeben. Beim Sprachenlernen geht es nicht nur um Grammatik und Vokabeln, sondern darum, Vertrauen in die eigene Stimme zu gewinnen. An manchen Tagen scheint nichts zu funktionieren – doch oft braucht es nur jemanden, der daran glaubt, dass es dennoch möglich ist.

Seit einigen Jahren lebe ich in Wien, einer Stadt, die durch ihre Mehrsprachigkeit und kulturelle Vielfalt inspiriert. Hier bin ich Mitglied des Vereins Marjánka, der sich für die Förderung der tschechischen und slowakischen Sprache und Kultur einsetzt, und kooperiere mit dem Verein Eva, der verschiedene Veranstaltungen vor allem für Frauen organisiert. Beide Vereine ermöglichen es mir, meine Leidenschaft für Sprachen und interkulturellen Austausch noch weiter zu vertiefen. 

Denn in meinem Unterricht geht es nun um mehr als nur um die Sprache. Ich begleite meine Lernenden auf ihrem Weg, helfe ihnen, Sprachblockaden zu lösen und ihr eigenes Tempo zu finden. Ich bin überzeugt: Manchmal braucht es nur den richtigen Zugang – und jemanden, der versteht, wie sich der Weg anfühlt.

Wollen Sie auch Ihr Deutsch meistern? Kontaktieren Sie mich und wir finden gemeinsam deinen Weg.